Accenture Impulse für Versicherungen

Wenn Sie in Ihrem Umfeld fragen, was man unter künstlicher Intelligenz (KI) versteht, dann werden Sie vermutlich sehr unterschiedliche Antworten erhalten. Die einen werden an die menschenähnlichen Roboter denken, die in der Pflege oder im Haushalt bestimmte Tätigkeiten übernehmen. Andere werden auf die Roboter im Operationssaal verweisen, die präzise und anstelle des Chirurgen Operationen ausführen. Und eine dritte Gruppe mag Ihnen sofort den Sprachcomputer Alexa von Amazon,  das autonome Fahren oder den Einsatz von Datenanalyse und Computervision im Zusammenhang mit der Quantifizierung von Behandlungen nennen, die dadurch genauer auf das Krankheitsbild angepasst werden können, so wie es Novartis derzeit bereits macht.

Völlig unterschiedliche Anwendungsmöglichkeiten, die alle jedoch unter das Label „Künstliche Intelligenz“ fallen. Denn was diesen Beispielen gemein ist: Sie analysieren und verarbeiten unglaubliche Datenmengen in kürzester Zeit basierend auf Algorithmen.

Die eigenen Daten nutzbar machen

Im Versicherungsbereich beschäftigt man sich nun vermehrt mit dem Thema „Data Analytics“ um Daten schneller, effektiver und automatisierter bearbeiten zu können und die daraus entstehenden „Insights“ besser nutzbar zu machen. Heute sind Chat Bots bei Finanzdienstleister keine Neuheit mehr, die Spracherkennung befindet sich inzwischen auf einem recht hohen Niveau und an Anwendungen durch maschinelles Lernen arbeitet man intensiv. Die Versicherungswirtschaft beginnt zu verstehen, dass KI ihr bei den Zielen Digitalisierung der Kundeninteraktion, Prozess-Effizienz und profitables Wachstum nützlich sein kann.

Ein weiterer Bereich rund um KI ist nun die sogenannte „augmented intelligence“ (AI), zu deutsch: die erweiterte Intelligenz. Dabei geht es nicht darum,  den Menschen und seine Arbeitskraft zu ersetzen, sonden AI will und wird den Mensch unterstützen und in Zusammenarbeit Tätigkeiten ergänzen, um so gemeinsam effektiver und schneller zu arbeiten. Im Bereich der Forschung ist der Einsatz von AI bereits erfolgreich geprüft, wie ein Team von Harvard-Pathologen kürzlich gezeigt hat. Die Ärzte entwickelten eine AI-basierte Technik zur Identifizierung von Brustkrebszellen. Es lief gut und erzielte eine Genauigkeit von 92 Prozent, blieb aber immer noch hinter den menschlichen Pathologen zurück, die typischerweise Präzisionsraten von rund 96 Prozent erreichen. Als Mensch und KI ihre Kräfte vereinten, identifizierten sie 99,5 Prozent der Krebsbiopsien genau.

Mehr tun mit AI: Lead-Generierung

Ungleich weniger Datenmengen sind ebenfalls bei  Versicherern vorhanden und bergen großes Potenzial für optimierte Geschäftsabläufe, neues Wachstum, bessere Kundenansprache und personalisierte Versicherungsprodukte. Das gilt für die gewerblichen Versicherungen ebenso wie für die Privatversicherungen.

Immer wieder bestätigen Accenture eigene Studien genau diese Potenzial und stärken damit die Signifikanz der künstlichen Intelligenz als Technologie für Versicherungen. Unter anderem auf dieser Grundlage und hinsichtlich der Aufgabenstellung bezüglich Data Analytics, hat das InsurTech Squirro eine AI-Anwendung für den gewerblichen Versicherungsbereich entwickelt. Diese Anwendung unterstützt Versicherungsunternehmen bei der Betrachtung großer Datenmengen und hilft dabei, die vielen kundenspezifischen Erkenntnisse aus den unstrukturierten Daten sowohl herauszufiltern als auch zu verarbeiten. Damit ist ein weiteres technologisches Hilfsmittel erhältlich, das Versicherungen bei ihrer notwendigen digitalen Transformation begleiten kann.

Aus der Zusammenarbeit mit Accenture heraus hat Squirro ein Whitepaper zu „Augmented Intelligence“ und ihrer Anwendungsmöglichkeit für gewerbliche Versicherungen veröffentlicht. Wenn Sie mehr zu diesem Teilbereich und der Applikation für gewerbliche Versicherer erfahren möchten, dann besuchen Sie bitte folgende Webseite: https://info.squirro.com/how-ai-transforms-commercial-insurance-accenture